Stauraum, an den du auch rankommst
Stell dich vor deinen tiefsten Unterschrank und frag dich, was ganz hinten steht. Wenn du nachdenken musst, hast du die Antwort. Mit Vollauszügen kommt der Schrank zu dir, und du siehst mit einem Blick, was du hast.

Die Ecke ist der teuerste Quadratmeter deiner Küche
Jede L- und jede U-Küche hat sie. In einem Eckschrank ohne Innenauszug verschwinden zwei Kisten Vorräte, und im Frühjahr findest du dort Nudeln vom vorletzten Herbst. Beschläge, die den Inhalt nach vorne schwenken, kosten Aufpreis und holen dir diesen Platz zurück.

Schmale Nischen sind Vorratsgold
Zwischen Kühlschrank und Wand bleiben oft 15, 20 oder 30 Zentimeter, die viele Planungen mit einer Blende zumachen. Ein schmaler Hochauszug nimmt dort Öl, Essig und Gewürze auf. Neben dem Herd ist das dein kürzester Weg vom Vorrat in die Pfanne.

Was nicht in die Küche gehört
Kartoffeln mögen es dunkel, kühl und luftig, die Schublade neben dem Backofen ist ungefähr das Gegenteil. Neben Zwiebeln keimen beide schneller. Einkochgläser stehen besser nicht über der Spülmaschine, wo warmer Dampf hochzieht. Getränkekisten gehören in den Keller oder den Hauswirtschaftsraum.

Was sich nachrüsten lässt
Nicht jede Vorratsfrage braucht eine neue Küche. In vielen Bestandsküchen lassen sich Einlegeböden gegen Innenauszüge tauschen und Schubkästen mit Trennsystemen einteilen, solange Innenmaße und Beschlag mitspielen.

Stapeln sich bei dir wieder Kisten auf dem Boden? Oft steckt der Platz dafür schon in deinen Schränken, nur ganz hinten. Bring beim nächsten Studiobesuch ein Foto und die Innenbreite eines Schranks mit, dann sieht dein Studio schnell, ob sich Nachrüsten lohnt.


