Gleiche Gestaltung, unterschiedliche Anforderungen
Frontfarben und Griffe können sich in mehreren Räumen wiederholen. Tiefe, Höhe und Innenausstattung richten sich dagegen nach der Nutzung. Bücher, Jacken und Geschirr brauchen unterschiedliche Fächer. Lass die Tragfähigkeit und Befestigung der konkreten Möbel prüfen, statt von der Herkunft als Küchenmöbel auf ihre Eignung zu schließen.
Ein Sideboard im Übergang zum Wohnraum
Geschirr, Tischwäsche oder Spiele können nahe am Esstisch untergebracht werden. Zeichne den Inhalt und die gewünschten Innenmaße mit ein. Für elektronische Geräte braucht es passende Kabelwege und die vorgesehenen Freiräume. Ein durchgehendes Material kann den Übergang betonen; ein eigenständiges Möbel ist ebenso möglich.
Garderobe und Sitzplatz im Flur
Miss lange Jacken, Schuhe und größere Taschen. Prüfe offene Türen zusammen mit dem Durchgang im Flur. Soll eine Sitzbank dazugehören, muss die Konstruktion ausdrücklich dafür ausgelegt sein. Ein beliebiger Unterschrank wird durch eine aufgelegte Platte nicht automatisch zur geeigneten Sitzbank.
Hauswirtschaft und Arbeitsplatz separat ausarbeiten
Eine erhöhte Waschmaschine braucht eine dafür geeignete Konstruktion und fachgerechte Montage. Ein Schreibtisch braucht Beinfreiheit und eine passende Arbeitshöhe. Beide Aufgaben lassen sich gestalterisch mit der Küche verbinden, müssen aber jeweils eigenständig geplant werden. Lass Leistungen und Kosten für die zusätzlichen Räume getrennt aufführen.
Abgestimmte Möbel können mehrere Räume verbinden. Entscheidend bleibt, dass jedes Möbel zu seiner Nutzung passt. Frag dein Studio nach den verfügbaren Programmen und einer konkreten Planung.


