Was muss in Griffweite bleiben?
Sortiere nach Nutzung: täglich, gelegentlich und für besondere Anlässe. Die große Backform darf bleiben, auch wenn du sie nur selten brauchst; sie muss aber nicht die beste Schublade belegen. Notiere die Maße sperriger Geräte und deines größten Topfs. Eine solche Bestandsliste hilft bei der Küchenplanung mehr als eine pauschale Regel zum Aussortieren.
Die Dinge zum passenden Arbeitsplatz bringen
Bretter und Messer gehören erreichbar an die Vorbereitungsfläche, Geschirr möglichst nahe an Spüler oder Essplatz. Prüfe beim Kochen, welche Wege dich tatsächlich stören. Berücksichtige auch, ob ihr zu zweit arbeitet: Zwei häufig genutzte Schränke sollten sich nicht gegenseitig blockieren. Für Messer und andere gefährliche Gegenstände gehört die kindersichere Aufbewahrung mit in die Planung.
Auszug oder Einlegeboden?
Auszüge bringen auch hintere Gegenstände nach vorne. Einlegeböden können dagegen für leichte oder selten gebrauchte Dinge ausreichen. Vergleiche den nutzbaren Innenraum, die Tragfähigkeit und den Preis. Bei Ecken lohnt ein Vergleich zwischen Eckbeschlag und anders aufgeteilten Nachbarschränken. Ein aufwendiger Beschlag schafft nicht automatisch den meisten gut erreichbaren Platz.
Innenorganisation passend kaufen
Miss Besteck, Gewürzgläser und Vorratsbehälter, bevor du Einsätze auswählst. Flexible Unterteilungen lassen sich leichter an neue Inhalte anpassen. Bei einer Nachrüstung zählen die Innenmaße der vorhandenen Schublade. Beginne mit dem Bereich, der dich am häufigsten stört, statt sofort jeden Schrank auszustatten.
Plane Stauraum für deine vorhandenen Dinge und die Wege dazwischen. Im Studio gehst du die Aufteilung mit deiner Bestandsliste durch und entscheidest, wo Auszüge oder Einsätze ihren Preis wert sind.


